Aktuelles

Alleinerziehende Situation und Bedarfe

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Aktuelles 17. September 2019

Neue Statistik zur Unterstützung Alleinerziehender durch das Unterhaltsvorschussgesetz (UVG)

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Aktuelles 6. September 2019

Online Beratung für Alleinerziehende!

…Sie sind alleinerziehend und wissen erst einmal gar nicht, wie es weitergehen soll?

…Sie sorgen sich um Ihre Kinder und die ganze finanzielle Situation bereitet Ihnen Kopfzerbrechen?

…Sie wünschen sich Unterstützung, es ist Ihnen aber nicht möglich, eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen?

…Vielleicht fällt es Ihnen leichter, Ihre Gedanken und Fragen aufzuschreiben als auszusprechen?

…in der Online-Beratung können Sie Ihre Gefühle und Sorgen niederschreiben und erhalten eine Antwort von unserer Beraterin - kostenfrei und anonym!


Unsere Mitglieder können unter Angabe ihrer Mitgliedsnummer das Beratungsangebot von unseren KollegInnen aus Rheinland-Pfalz nutzen!

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Aktuelles 1. September 2019

Alleinerziehende freuen sich über Offensive der Sozialministerin MÜNCHEN, 14.08.2019

Die Offensive der bayerischen Sozialministerin Kerstin Schreyer für Ein-Eltern-Familien kommt bei den Betroffenen gut an.

„Einfach prima“, findet Helene Heine, die bayerische Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes alleinerziehende Mütter und Väter VAMV e.V., die Forderungen der Ministerin.

In Bayern gibt es über 200.000 Alleinerziehende, das heißt jede sechste Familie ist eine sogenannte „Ein Eltern-Familie“. Für diese möchte Schreyer nun bessere Rahmenbedingungen schaffen. Unter anderem schlägt sie einen einheitlichen Abzugsbetrag von der Steuerschuld vor. So würden Familien mit niedrigem Einkommen stärker entlastet. „Das wäre ein erster positiver Schritt zur Entlastung von Alleinerziehenden“, so Helene Heine. Schreyer fordert außerdem, das Kindergeld beim Unterhaltsvorschuss nicht mehr ganz, sondern nur noch zur Hälfte anzurechnen. „Die Anrechnung des Kindergeldes auf den Unterhaltsvorschuss kritisieren wir seit Jahren. Ich freue mich, dass dieses Thema jetzt von der Politik endlich aufgegriffen wird“, so Helene Heine. „Das Ziel unseres Verbandes ist letztendlich die Gleichbehandlung aller Kinder durch eine Kindergrundsicherung“.

Weitere Pläne der Offensive beinhalten eine Verbesserung der Kindertagesbetreuung und die Fortbildung von Familienanwälten, um die Rechte der Kinder und Jugendliche in familiengerichtlichen Verfahren mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Die Vorschläge der Ministerin sind teilweise an die Bundesregierung gerichtet, Bayern kann sie nicht alleine umsetzen. Helene Heine betont: „Wir als Interessensverband der Alleinerziehenden hoffen sehr, dass die Initiative auch schnell im Bund umgesetzt wird und wollen mit dafür sorgen, dass die Vorschläge nicht aus den Augen verloren werden.“

Kindertagesbetreuung und die Fortbildung von Familienanwälten, um die Rechte der Kinder und Jugendliche in familiengerichtlichen Verfahren mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Die Vorschläge der Ministerin sind teilweise an die Bundesregierung gerichtet, Bayern kann sie nicht alleine umsetzen. Helene Heine betont: „Wir als Interessensverband der Alleinerziehenden hoffen sehr, dass die Initiative auch schnell im Bund umgesetzt wird und wollen mit dafür sorgen, dass die Vorschläge nicht aus den Augen verloren werden.“

Aktuelles 28. August 2019

VAMV Informationsflyer zum Starke-Familien-Gesetz, insbesondere Informationen zum Kinderzuschlag!

Flyer zum Starke-Familien-Gesetz, bitte hier klicken.

Aktuelles 31. Juli 2019

Reformbedarf beim Kindesunterhalt: BGH findet keine fairen Lösungen im paritätischen Wechselmodell!

Reformbedarf beim Kindesunterhalt: BGH findet keine fairen Lösungen im paritätischen Wechselmodell!

Berlin, 20. Juni 2019. „Der Gesetzgeber ist gefragt, faire Lösungen beim Kindesunterhalt im Wechselmodell festzuschreiben. Die derzeitige Rechtslage geht zu Lasten des Elternteils, der vor einer Trennung beruflich zugunsten der Kinder zurückgesteckt hat“, mahnt Daniela Jaspers, Bundesvorsitzende des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV).

Im Rahmen der Fachtagung „Wechselmodell und erweiterter Um-gang als Betreuungsoptionen – kindgerecht auswählen und Unter-halt fair ausgestalten“ machte Dr. Gudrun Lies-Benachib aus ihrer Erfahrung als OLG-Richterin deutlich, dass es bei einem Streit ums Wechselmodell auch ums Geld geht. Ihre exemplarischen Rechnungen zeigten, dass die finanziellen Folgen erheblich sind und deshalb für beide Eltern eine Rolle spielen. Deutliche Kritik übte Lies-Benachib an der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH), der eine unterhaltsrechtliche Verpflichtung, Vollzeit zu arbeiten, auch auf Elternteile in der Teilzeitfalle anwende und fiktiv beim Kindesunterhalt von einem Vollzeitgehalt ausgehe. Dies führe in der Praxis dazu, dass eine Mutter ihr Kind aus dem Selbstbehalt ernähren müsse.

„Wir fordern, einen Grundsatz familiärer Solidarität nach Trennung im Kindesunterhaltsrecht zu verankern. Väter sind meist beruflich gut aufgestellt, weil Mütter ihnen den Rücken freigehalten haben. Deshalb braucht es angemessene Übergangsfristen für Elternteile, die am Arbeitsmarkt erst wieder Fuß zu fassen müssen“, unterstreicht Jaspers. „Ziel muss sein, die Existenz des Kindes in beiden Haushalten gut abzusichern und Interessenskonflikte zwischen Umgang und Unterhalt zu vermeiden.“

Der Psychologe Dr. Stefan Rücker kam zu dem Schluss, was „das Beste“ für jedes Kind ist, sei so individuell wie sein Fingerabdruck. Die internationale Forschung sei mit Vorsicht zu genießen – nur ein minimaler Teil der vielen Studien genüge wissenschaftlichen Gütekriterien. Werden Drittvariablen wie das Konfliktniveau der Eltern oder ihr sozioökonomischer Status berücksichtigt, lassen sich zwi-schen Residenzmodell und Wechselmodell kaum Unterschiede im Wohlbefinden von Kindern finden. Rücker plädierte eindringlich für die Entwicklung guter Beratungsangebote, um Eltern zu befähigen, die mit der Trennung einhergehenden Emotionen besser zu steuern. "Gehe es den Eltern gut, sei die Wahl des Betreuungsmodells zweitrangig."

Aktuelles 23. Juli 2019

Starkes-Familien-Gesetz: Kinderzuschlag endlich stark für Alleinerziehende!

Mit dem „Starke-Familien-Gesetz“ wurde der Kinderzuschlag für Alleinerziehende geöffnet, indem die Anrechnung von Kindeseinkommen verbessert wurde.

Kindeseinkommen wie Kindesunterhalt, Unterhaltsvorschuss, Waisenrente oder BAföG wird seit dem 1. Juli nur noch zu 45 Prozent auf den maximal möglichen Kinderzuschlagsanspruch von nun 185 Euro angerechnet. Weitere weitreichende Verbesserungen treten zum 1. Januar 2020 bei der Anrechnung von Elterneinkommen in Kraft: Die Höchsteinkommensgrenze entfällt, der Anspruch auf Kinderzuschlag wird damit auf höhere Einkommensgruppen ausgeweitet.

Für Alleinerziehende, deren Antrag bisher abgelehnt wurde, kann sich also ein neuer Antrag lohnen!

Mit dem Bezug von Kinderzuschlag sind weitere Vergünstigungen verbunden, wie der Anspruch auf die ebenfalls verbesserten Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets und ab dem 1. August 2019 eine Befreiung von den Kitagebühren.

Einen guten ersten Einstieg und Informationen, in welchen Einkommensgruppen sich die Beantragung von Kinderzuschlag lohnen kann, bietet die Broschüre „KiZ – der Zuschlag zum Kindergeld“ des Bundesfamilienministeriums: Kinderzuschlag.pdf

Alleinerziehende und Berater*innen können mit dem KiZ-Lotsen der Bundesagentur für Arbeit unter www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kiz-lotse einfach feststellen, ob ein Anspruch auf Kinderzuschlag in Betracht kommt.

Achtung! Beim KiZ-Lotsen ist es nützlich, den evtl. Wohngeldanspruch zu kennen, falls das Wohngeld nötig ist, um im Einzelfall die Hilfebedürftigkeit nach dem SGB II zu vermeiden.

Tiefer gehende Informationen zum KiZ-Anspruch, beispielsweise zur Berechnung der individuellen Mindest- und der noch bis Ende dieses Jahres geltenden Höchsteinkommensgrenze liefert das Merkblatt zum Kinderzuschlag der Familienkasse (siehe Anhang). Das Merkblatt kann auch über www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/merkblatt-kinderzuschlag/73908 in gedruckter Form bestellt werden. Außerdem kommt Ihr über den Link www.familienportal.de/familienportal/familienleistungen/kinderzuschlag auf das Familienportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit weiteren Informationen zum Kinderzuschlag.

Aktuelles 17. Juli 2019

Alleinerziehende nun auch im Bündnis Kindergrundsicherung vertreten

Berlin, 5. Juli 2019. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) ist mit heutiger Wirkung dem Bündnis Kindergrundsicherung beigetreten. „Wir wollen die Kräfte im Kampf gegen Kinderarmut bündeln und freuen uns auf die Arbeit im Bündnis Kindergrundsicherung“, unterstreicht die VAMV-Vorsitzende Daniela Jaspers.

„Die Hälfte der Kinder in Armut wächst bei Alleinerziehenden auf. Das muss sich ändern. Deshalb wollen wir gemeinsam mit anderen Verbänden und Wissenschaftler*innen dafür kämpfen, dass wirklich kein Kind zurückbleibt“, betont Jaspers. Das Bündnis Kindergrundsicherung will den derzeitigen Familienleistungsausgleich vom Kopf auf die Füße stellen: Statt höherer Steuerentlastungen für Familien mit hohen Einkommen soll es eine Kindergrundsicherung in Höhe von 628 Euro geben, die mit steigendem Einkommen sinkt. Dadurch werden Familien mit kleinen und mittleren Einkommen besser erreicht.

„Uns ist wichtig, dass die Kindergrundsicherung so gestrickt ist, dass sie bei allen Familienformen ankommt. Im jetzigen System ist das nicht der Fall, sondern Alleinerziehende und ihre Kinder fallen an vielen Stellen durchs Raster. Wir werden gerne unsere Fachkompetenz ins Bündnis einbringen, um bei schwierigen Detailfragen an guten Lösungen für Kinder getrennter Eltern mitzuwirken. So muss die Kindergrundsicherung etwa an der Schnittstelle zum Unterhaltsrecht so ausgestaltet sein, dass bei beiden Eltern ausreichend Geld vorhanden ist, um die Bedarfe des Kindes abzudecken“, bekräftigt Jaspers.

Aktuelles 10. Juli 2019

Empörend: Staat spart höheres Kindergeld ab Juli beim Unterhaltsvorschuss direkt wieder ein!

Empörend: Staat spart höheres Kindergeld
ab Juli beim Unterhaltsvorschuss direkt wieder ein!

Berlin, 27. Juni 2019. Alleinerziehende erleben derzeit eine böse Überraschung: Der Unterhaltsvorschuss sinkt ab Juli bei 714.000 Kindern von Alleinerziehenden um den gleichen Betrag, um den das Kindergeld ansteigt! „Mit der Kindergelderhöhung will Bundesfamilienministerin Giffey Familien entlasten. Spart der Staat jedoch die 10 Euro, die es ab Juli mehr gibt, beim Unterhaltsvorschuss direkt wieder ein, ist das keine Entlastung. Mit diesem Nullsummenspiel für Alleinerziehende muss Schluss sein!“, kritisiert Daniela Jaspers, Bundesvorsitzende des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV).

Kinder, die Unterhaltsvorschuss beziehen, haben weniger Geld zur Verfügung, als Kinder, die Mindestunterhalt vom anderen Elternteil bekommen: Ihnen fehlt ein Betrag in Höhe des halben Kindergeldes – ab Juli sind das 102 Euro. „Es ist höchste Zeit, die Anrechnung des Kindergeldes zumindest an das Unterhaltsrecht anzugleichen und es nur zur Hälfte vom Mindestunterhalt abzuziehen“, fordert Jaspers.

Sozial- und Familienleistungen sind so schlecht aufeinander abgestimmt, dass der Unterhaltsvorschuss ab Juli 2019 gegenüber 2018 sogar um einige Euro sinken wird: Hier wird erschreckend klar, dass Alleinerziehende durchs Raster fallen. Immerhin geht es um Kinder, die auch gerne einmal in den Sommerferien schwimmen gegangen wären oder einen Eisbecher gegessen hätten. Oder auch nur neue Turnschuhe brauchen. Sie baden stattdessen aus, dass der unterhaltspflichtige Elternteil nicht zahlt.

„Wir bekommen viele empörte Reaktionen von Alleinerziehenden, die es als geradezu zynisch empfinden, dass ausgerechnet ihnen die Kindergelderhöhung nicht gegönnt wird“, berichtet Jaspers. „Dabei haben sie finanziell höhere Belastungen und strampeln sich redlich ab, um alle Herausforderungen des Alltags mit Kindern allein zu bewältigen.

Alleinerziehenden, die ihren Unmut kämpferisch loswerden möchten, empfiehlt der Verband alleinerziehender Mütter und Väter auf seiner Homepage, eine entsprechende Petition zu unterstützen und sich mit einer Email direkt an Ministerin Giffey zu wenden, um ihrer Unzufriedenheit Luft zu machen.

Aktuelles 10. Juli 2019

Für ein gutes Auskommen im Alter!

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Aktuelles 27. Juni 2019