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Neuauflage der Studie „Alleinerziehende unter Druck Hauptgrund für hohe Armutsquote in Einelternfamilien ist ausbleibender Kindesunterhalt – Politik ist nun gefragt!"

Die Bertelsmann-Stiftung hat die Studie „Alleinerziehende unter Druck. Rechtliche Rahmenbedingungen, finanzielle Lage und Reformbedarf“ überarbeitet und neu aufgelegt. Die Autorinnen, Anne Lenze und Antje Funcke zeigen: Die Armut in Einelternfamilien ist weiterhin sehr hoch, Tendenz eher steigend (laut des Ersten Armuts-und Reichtumsberichts Baden-Württemberg sind 46% der Alleinerziehenden arm). Hauptgrund dafür sind die ausbleibenden Kindesunterhaltszahlungen (50% bekommen gar keinen Kindesunterhalt, 25% nur sporadisch). Die Politik ist gefragt: Der VAMV teilt die in der Studie formulierten Reformvorschläge bezüglich eines dringend notwendigen Ausbaus des Unterhaltsvorschusses, der besseren Durchsetzung von Kindesunterhaltsansprüchen, die Berücksichtigung eines Umgangs-Mehrbedarfes sowie längerfristig einer Neugestaltung der Existenzsicherung von Kindern.

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